"Die Seite für das Pferd" hat viel Platz für ein paar Fotos und ein wenig Text von kleinen und großen Georgsritt-Besuchern, die ihr Pferd einmal vorstellen wollen, die von ihm oder über ein schönes Erlebnis am Georgsritt-Tag berichten möchten.....
(bei evtl.Rückfragen siehe Impressum) |
Zur Reiterprozession in Kallmuth 2010
Herzliche Einladung |
Seit 1953 machen sich am Maifeiertag die Reiterinnen und Reiter aus der näheren und weiteren Umgebung auf den Weg nach Kallmuth, um an der Reiterprozession zu Ehren es hl. Georg teilzunehmen. Im Gefolge der Reiterschar zieht es auch jedes Mal eine fast unüberschaubare Zahl von Gästen ohne Pferd in den Wallfahrtsort. Sie nehmen als Pilger zu Fuß teil im Geiste der nachweislich bis 1666 und davor zurückreichenden Tradition der Georgswallfahrer, die bereits damals die Wiese am Georgspütz zwischen Kallmuth und Vollem zum Ziel hatten. Dort nämlich findet der Gottesdienst und die Segnung der Pferde statt.
Festprediger ist Pfarrer Karl Heinz Stoffels aus Monschau.
Die farbenfrohe Prozession mit bis zu zweihundert Pferden in der Gemeinschaft mit einigen tausend Besuchern im frühlingsgrünen Tal zu erleben, hinterlässt immer wieder einen gewaltigen Eindruck.
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Ablauf:
» bis 10:15 Uhr: Ankunft und Begrüßung der Reiter auf der Wiese am Schevener Weg.
» um 10:15 Uhr: Aufstellung und Beginn der Prozession, musikalisch begleitet vom Musikverein Kallmuth.
» gegen 11 Uhr: Festlicher Gottesdienst mit Segnung der Reiter und Pferde auf der Wiese am Georgspütz zwischen Vollem und Kallmuth. Anschließend Rückkehr der Prozession nach Kallmuth
» gegen 12:30 Uhr: Ausklang auf der Wiese am Schevener Weg, Platzkonzert des Musikvereins Kallmuth, Getränke, warmer Imbiss. Darüber hinaus stehen - wie im Vorjahr - Kaffee und Kuchen im Angebot, dabei reichlich Sitzgelegenheit in zwei Zelten.
Tel. 02484-1448 oder 0284-1331,
Mail: st.georg-kallmuth@gmx.de
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Zur Reiterprozession lädt die Pfarrgemeinde Sie alle
– mit oder ohne Pferd -
ganz herzlich ein. |

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Im Zentrum der Verehrung steht Georgius, ein Soldat aus Kappadozien (heute Türkei) im Dienste des römischen Kaisers Diokletian und zwar im nahen Umfeld des Imperators. »Wegen seiner Herkunft aus dem Adel und weil er nicht nur durch sein ansehnliches Äußeres und seine Körperkraft in hohem Ansehen stand, sondern auch wie kein anderer für den Waffendienst geeignet war, wurde er zum Legionsbefehlshaber berufen«.(Aus der Pfarr-Chronik nach 1666) Im Jahre 303 erlitt Georg den Märtyrertod, nachdem er als Christ enttarnt worden war und seinem Glauben nicht abschwören wollte. Nach einer Vielzahl ausgesuchter Folterungen, die er immer wieder wundersam überstanden habe - so die Pfarrchronik -, sei er enthauptet worden, und zwar am 23. April.
Eher volkstümlich begegnet uns die Heiligengestalt als Schutzpatron der Ritter, der Pferde und der Pferdebauern, wohl hergeleitet vom griechischen Wort γεωργός für Bauer. Seit dem 13. Jh. wird er nach einer Legende als Drachentöter verehrt, der den Kampf gegen das Böse siegreich besteht. Seit dem 15. Jh. zählt er zu den 14 Nothelfern.
In der Kallmuther Ortsgeschichte reicht die Verehrung des Heiligen weit zurück bis ins Mittelalter, in die Zeit der Ritter und der Burgen. Bevorzugter Schutzpatron der Burgkapellen war St. Georg, so auch in der Kallmuther Burg.
Dass die Verehrung des Heiligen sehr bald auch beim „einfachen“ Volk in Kallmuth einen hohen Stellenwert hatte, beweisen die Eintragungen in der Pfarrchronik im Jahre 1666. Sie beziehen sich auf die Georgs-Prozessionen zu einer Wiese am Fuße des Lichtertberges. Übrigens hat die seit 1953 stattfindende Reiterprozession das gleiche Ziel, die Wiese am Georgspütz beim Lichtertberg.
Wenn Sie, liebe Reiterinnen und Reiter, liebe Gäste zu Fuß, an der Prozession teilnehmen, folgen Sie einem Jahrhunderte alten Prozessionsweg. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie in diesem Geiste
» beteiligt wären bei den Bitten um Schutz und Segen für die Reiter und die Pferde und überhaupt für alle Menschen und die ihnen anvertraute Natur.
» etwas erspüren könnten von St. Georg, der starken Persönlichkeit aus der Frühzeit des Christentums, die – über die Zeiten- und Religionsgrenzen hinweg – uns Heutigen Vorbild sein kann. (HSL) |